geröstetes Müsli + Caramel Soße

Donnerstag, 28. Januar 2016




 
 
Heute habe ich  ein geröstetes Müsli für euch. Meine Töchter essen Morgens vor der Schule immer ein Schälchen Müsli mit Joghurt und Obst. Somit hält eine gekaufte Packung nie lange. Stehe ich im Supermarkt vor dem Müsliregal bin ich mit den unzählig vielen Sorten überfordert. Ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust mir jedes einzelne Müsli-Produkt anzuschauen und zu lesen. Da im Haus immer Haferflocken, Kürbiskerne etc. vorhanden sind habe ich beschlossen diese selbst zu machen. Ich kann so unsere eigene Mischung herstellen, die Zutaten nach Geschmack variieren, jeder ist somit glücklich.
Dieses Müsli schmeckt mit Joghurt einem kleinen Schuss Karamell-Sauce köstlich.
 
 
 
 
 
Müsli
200 g Sonnenblumenkerne
200 g Buchweizen
50 g Kürbiskerne
200 g g Johannisbeeren getrocknet
50 g Kokosraspel
50 g Sultaninen
1 Messerspitze Zimt
50 ml Honig
50 ml Ahornsirup
50 ml Rapsöl


Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Alle Zutaten vermengen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Für ca. 15 Minuten im Backofen lassen, immer wieder mit einem Holzlöffel wenden. Abkühlen lassen und in Gläser eurer Wahl füllen.

Caramel-Sauce

100 g Rohrzucker
85 g Butter, weich
1 Prise Salz
150 ml Sahne

Einen Topf mit schwerem Boden auf der Herdplatte erhitzen. Den Zucker hineingeben. Bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren (Holzlöffel) langsam schmelzen. Sobald der Zucker goldbraun geschmolzen ist, den Topf von der Platte nehmen und die weiche Butterwürfel hineingeben. Vorsichtig, es könnte spritzen. Die Sahne in einem weiteren Topf etwas erhitzen. Sobald sich der Zucker mit der Butter verbunden hat die Sahne und das Meersalz hinzufügen. 5 Minuten köcheln lassen, abkühlen lassen bis die Caramel Sauce eine dickliche Konsistenz hat.

PS. ich werde zum Caramel Junkie








 
 
Dragana
 

Chocolate Tart with Pecannut

Donnerstag, 21. Januar 2016



All you need is LOVE oder All you need is Schokolade. Dieses Mal in Form einer Tarte. Mit dicken großen Torten kann man mich jagen, mit kleinen Tartes verführen. Da wir eine kleine Bar haben, ist immer genug Alkohol im Hause. Ich koche und lösche herzhafte Gerichte immer mit Wein ab und süßliche mit Rum oder einem guten Likör. Ich finde das gibt dem Ganzen nochmal einen Kick.

Zubereitung
Backofen Ober-Unterhitze 180 °C vorheizen
Tarteform 22 cm


Zutaten
170 g Butter, weich
75 g Rohrzucker
2 Eier, Zimmertemp.
250 g Dinkelmehl
20 g Kakaopulver

Schokoladen Füllung
200 g Schokolade 70% Zartbitter, z.b. Valhrona Noir Guanaja
400 ml Sahne
120 g Rohrzucker
1TL Meersalz
Messerspitzenabrieb von Tonkabohne, muss nicht unbedingt
1 EL Kräuterklikör oder Rum

Topping
100 g Rohrzucker
100 g Pecannüsse
1 TL Meersalz


Butter und Zucker cremig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel verrühren. Nach und nach hinzufügen und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit im großen Topf etwas Wasser zum kochen bringen. Kleine Metallschüssel in den Topf hängen. Die Schokolade hacken. Nun alle Zutaten für die Schokoladenfüllung in die Schüssel geben und langsam schmelzen lassen. Immer wieder umrühren.
Die geschmolzene Schokolade zum abkühlen beiseite stellen.
Wichtig: in die Schokolade darf kein Wasser gelangen. Ich nutze den  Wasserbad Topf von Mauviel, den kann ich jedem empfehlen.
Eine Tarteform buttern. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem ebenfalls bemehlten Nudelholz zu einem Kreis dünn ausrollen. Den Teig in die Form legen, seitlich den Rand andrücken und die überstehenden Ränder abschneiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den Teig für 15 Minuten ruhen lassen. Backpapier auf den Teigboden legen und mit trockenen Hülsenfrüchten 15 Minuten bei 180 °C Ober-Unterhitze Blindbacken.
Für das Topping einen Topf oder Pfanne erhitzen, den Zucker hinzufügen solange erhitzen bis der Zucker geschmolzen ist. Die Pecannüsse zugeben und so lange rühren, bis alle Nüsse mit Zucker überzogen sind. Die Nüsse auf Backpapier verteilen. Vollständig abkühlen lassen, dann mit einem Messer grob zerhacken. Die Schokoladenfüllung über die Tarte gießen und für 2-3 Stundne im Kühlschrank fest werden lassen. Die Schokoladen-Tarte mit den Nüssen garnieren. Wer mag kann auch noch Früchte darauf geben.












 
Dragana

Polenta Blood Orange Cake

Sonntag, 10. Januar 2016



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Letzte Woche habe ich wieder etwas dazugelernt und zwar, dass die Blutorange  nur für eine kurze Zeit erhältlich ist von Januar bis März. Ehrlich gesagt habe ich habe nie darauf geachtet. Kiloweise habe ich sie auf dem Markt gekauft und leckere Rezepte zubereitet. Eins davon stelle ich euch jetzt vor. Es ist ein Kuchen mit Polenta-Maisgrieß und Grieß. Zum backen habe ich das 2-Minuten-Polenta Maisgrieß genommen.

Zubereitung
Backzeit 50 Minuten
Backform 22 cm  


Zutaten
200 g Butter, weich
180 g Rohrzucker
4 Blutorangen,  Schale + Saft
1 Zitrone, Schale + Saft
4 Eier, Zimmertemp.
1/2 Pckg. Backpulver
250 g Grieß
150 g Mandelmehl
100 g Polenta-Maisgrieß

Topping
7 Blutorangen, 2 Blutorangen in dünne Scheiben schneiden
150 g Rohrzucker


Blutorangen und Zitronen waschen, auspressen und die Schale fein reiben. Den Backofen auf 190 °C Ober-Unterhitze vorheizen.

Butter und Zucker zu einer cremigen Masse schlagen. Die Eier nach und nach hinzufügen, jedes Ei eine halbe Minute schlagen. Den Saft der Blutorangen und Zitrone, sowie die Zesten hinzufügen und verrühren. Backpulver, Grieß, Mandelmehl und Polenta hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Backform einfetten. Die Teig gleichmässig in die Form verteilen. Für 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Mit einem Holzspieß den Garpunkt prüfen.


Für das Topping 5 Orangen auspressen, die Kerne nicht entsorgen. In einem kleinen Topf den Blutorangensaft, die Kerne und den Rohrzucker geben. Langsam aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. 20 Minuten köcheln lassen, der Saft sollte andicken. Die dünn geschnittenen Orangenschalen in den Sud geben und weitere 10 Minuten leicht köcheln lassen. Mit einem Schaumlöffel die Orangenscheiben vorsichtig herausnehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen. Den Kuchen mit den Scheiben belegen und mit einer Kelle den Orangensud kreisförmig übergießen.








Sylvester Pudding Cake Glutenfree

Montag, 4. Januar 2016




 
Durch die Weihnachtsbäckerei zogen die unterschiedlichsten Geruchsaromen durchs Haus. Mein Mann erinnerte sich durch den Duft der Nelke an einen Kuchen den seine Oma jedes Jahr zu Weihnachten gebacken hatte. Bis wir erstmal darauf gekommen sind welcher Kuchen das sein könnte, sind einige Tage ins Land gestrichen. Es ist der aus England stammende Christmas Pudding Cake, den es bei den Engländern traditionell zu Weihnachten gibt. Da Weihnachten vorbei war, gab es den Puddingkuchen zu Sylvester. Daher nenne ich diesen Kuchen ab heute..... SYLVESTER-Pudding Cake.



Zutaten
200 g Datteln, entsteint
250 g Sultaninen und Korinthen, Aprikosen
200 ml Rum z.B. Meyers Rum
200 m Wasser
250 g Butter
200 g Rohrzucker
1 Orange, fein gerieben
1 Zitrone, fein gerieben
4 Eier, Zimmertemp.
150 g Mehl
200 g Mandelmehl
1 Prise Salz
60 g je Muskatnuss, Zimt, Ingwer, Nelken
60 g Backpulver, Weihenstein


Datteln und Aprikosen in grobe Stücke schneiden. Mit den weiteren trockenen Früchten in eine Schüssel geben und mit dem  Rum abdecken, über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag die im Rum eingelegten Früchte im Topf mit 200 ml Wasser aufkochen. Die Temp. herunterdrehen. Bei geringer Hitze solange köcheln bis das Wasser fast verdampft ist. Abkühlen lassen und anschließend im Blender pürieren. Die Butter und den Zucker solange schlagen, bis die Masse weiß und cremig ist. Die Eier nach und nach hinzufügen. Musakatnuss, Ingwer, Nelken, Zimt, Abrieb der Orange, Zitrone, Salz und die Früchte hinzufügen zum glatten Teig verrühren. Zum Schluss das Mandelmehl und das andere Mehl (ich habe Glutenfreies Backmehl genommen) mit Backpulver unterrühren.
Den Teig in die eingefettete Puddingform füllen und mit Alufolie und Backpapier verschließen, denn beim backen darf kein Wasserdampf in den Teig gelangen. In einem großen Bräter heißes Wasser auffüllen. Die Puddingform in den Bräter stellen, die Form sollte halb im Wasser stehen. In den Backofen schieben und bei 180 °C 3 Stunden backen. Den Puddingkuchen in der Backform abkühlen lassen und dann stürzen.
WICHTIG: nicht vorher stürzen, denn der Kuchen bricht euch auseinander. Mit Puderzucker bestäuben. Der Puddingkuchen hat einen Suchtfaktor!!!
 








Ich freue mich auf das Neue Jahr mit euch, mit neuen Ideen im Kopf und einigen Veränderungen.
 
Dragana