Quitten Gelee

Donnerstag, 29. Oktober 2015





Herbstzeit ist neben dem Kürbis auch Quittenzeit. Quitten sind reif, wenn sie gelb sind und süßlich riechen. Sie roh zu verzehren hat einen Nachteil, sie sind hart und schmecken, holzig herb und bitter, sie sind nicht genießbar. Daher müssen Quitten gekocht werden und daraus zaubert man Köstlichkeiten wie Marmelade, Gelee, Quittensaft oder Wein. Für Gelees und Marmeladen werden Quitten mit dem Kerngehäuse und Schale gekocht, da sie sehr Pektin reich sind und die Marmelade gelieren.
Vor der Zubereitung der Quitten sollte der Flaum entfernt werden. Legt euch reife Quitten in die Wohnung, ihr werdet sehen welchen angenehmen frischen Duft diese Frucht zaubert.




Zutaten:

10 Quitten
2x 500 g Gelierzucker Rohrzucker 2:1
3 Orangen, Saft
2,2 Liter Wasser
2 Zitronen, Saft
1 Vanilleschote

Mit einem Tuch den Flaum der Quitten entfernen und  gut abwaschen. Die Quitten mit einem scharfen Messer in grobe Stücke schneiden. Die Quitten, Orangensaft und die aufgeschnittene Vanilleschote in einem großen Topf mit Wasser aufkochen. Zugedeckt 1 Stunde köcheln lassen, die Quitten sollten weich sein. Die weichgekochten Quitten durch ein Seihtuch im Sieb in einem darunter stehenden großen Topf durchseihen. Über Nacht stehen lassen, damit der Quittensaft gut abtropfen kann. 
2000 ml Quittensaft für das Gelee abmessen und mit dem Gelierzucker in einem großen Topf verrühren. Bei starker Hitze sprudelnd aufkochen, dabei immer mit einem Holzlöffel rühren, damit nichts anbrennt.
Quittengelee in vorbereitete Gläser füllen und verschließen. Die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Die Gläser wieder umdrehen, abkühlen lassen.















Wie oben schon geschrieben ist die Quitte sehr vielfältig, daher folgen noch weitere Köstlichkeiten dieser Frucht.


Dragana



Mandelmehl Apfelkuchen

Montag, 19. Oktober 2015








Vorletzte Woche haben wir Kiloweise Äpfel und Birnen gepflückt. Ein Teil wurde bereits in Kuchenform verarbeitet, der andere Teil wurde eingelagert.


Zubereitungszeit 15 Minuten
Backzeit 60 Minuten
Backform 24 cm

Zutaten
4 große Äpfel
30 g pflanzl. Margarine
70 g Rohrzucker
1 Gewürznelke
260 g Mandelmehl
200 g Mandeln
20 g frischer Ingwer
2 TL Backpulver Weihenstein
4 Eier

Topping
3 große Äpfel 
50 g Mandeln
25 g pflanzliche Margarine

Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen. Den Apfel in Spalten schneiden. Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Apfelspalten, Zucker und die Nelke bei mittlerer Hitze in der Butter dünsten bis die Äpfel goldbraun und weich sind. Die Nelke entfernen.
Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die Mandeln in der Küchenmaschine mahlen. Das Mandelmehl, die gemahlenen Mandeln, Ingwer und Backpulver in einer Rührschüssel miteinander vermengen. In einer weiteren Schüssel die Eier und den Zucker auf höchster Stufe schaumig schlagen (die Masse sollte hellgelb werden). Die gedünsteten Äpfel in die Mandelmehl-Nussmischung unterheben. Zum Schluss nach und nach die schaumig geschlagenen Eier unterheben. Den Teig in einer gefettete Springform einfüllen.
Für das Topping die Äpfel ebenfalls schälen und entkernen und in Spalten schneiden. Die Mandeln mit einem Küchenmesser grob hacken. Die Apfelspalten auf den Teig wie einen Fächer legen, mit der geschmolzenen Butter einpinseln und zum Schluss die Mandeln auf den Kuchen verteilen. 




Durch die Mandeln bekommt der Kuchen einen eleganten Marzipan Geschmack, das Aroma verteilt sich umso besser, wenn der Kuchen am nächsten Tag gegessen wird. Muss aber nicht unbedingt.














Dragana



Kürbis-Apfel Marmelade

Montag, 5. Oktober 2015







Endlich ist es wieder soweit, der Kürbis leuchtet auf den Märktständen in seinen Farben, ob orange, grün oder gelb. Seine Beliebtheit verdankt der Kürbis nicht nur seinem Aussehen, dass ihn zu einer perfekten Herbst Dekoration macht, sondern auch seinen Vitaminen. Das Fruchtfleisch ist die Grundlage für Suppen, Smoothies, Marmeladen. Den Hokkaido Kürbis den ich für die Marmelade genommen habe ist der bekannteste. Im Geschmack ist er nussig und hat ein festes Fruchtfleisch und daher sehr geeignet für eine Marmelade, Chutney oder Ketchup. Ich hätte auch nie gedacht, dass mich eine Kürbis Marmelade überzeugen kann, doch ich kann euch versichern durch den Apfel und die Zitrone wird der typische Kürbis Geschmack genommen. Es schmeckt fruchtig, mild. Da die Schale vom Hokkaido Kürbis essbar ist, muss man diesen nicht schälen.






Zubereitungszeit: 50 Minuten
Backofen 200 °C auf  Grillfunktion vorheizen

Zutaten
1 kg Äpfel (säuerlich)
800 g Kürbis Hokkaido (Fruchtfleisch)
Saft einer Zitrone
150 ml frisch gepressten Apfelsaft 
1 Vanilleschote
500 g Gelierzucker 2:1 (Rohrzucker)

Die Äpfel schälen, entkernen und vierteln. Den Kürbis gründlich waschen und trocknen. Mit einem scharfen Messer halbieren. Kürbiskerne und Fasern mit einem Esslöffel aus den Kürbishälften herauskratzen. Die ausgehöhlten Kürbishälften nochmals in vier Spalten schneiden und im vorgeheizten Backofen 20 Minuten grillen. Den gegarten Kürbis in Stücke schneiden und in einen Topf geben. Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Alle weiteren Zutaten hinzufügen und aufkochen lassen. Unter ständigem Rühren bei leichter Hitze einkochen lassen. Um die Konsistenz zu testen wird eine Gelierprobe gemacht. Etwas Marmelade auf einen Teller geben. Wenn die Marmelade gleich fest wird, ist sie fertig. Wenn nicht, etwas weiter köcheln lassen. Die fertige Marmelade randvoll in sterilisierte Gläser füllen. Gläser sofort verschließen und 5 Minuten umgedreht stehen lassen.











Dragana